Wird eine Photovoltaikanlage auf einem Dach mit Bitumen- oder Folieneindeckung montiert, ist die Schonung der Dachhaut besonders wichtig. Ihre Unversehrtheit gewährleistet den Schutz vor Feuchtigkeitseintritten sowie optimalen Wärmeschutz. Um dies sicherzustellen, wird unsere Unterkonstruktion für Flachdächer TRITON komplett durchdringungsfrei, allein durch Ballastierung, angebracht.
Mit dem PV-Montagesystem METIS von T.Werk erfolgt die PV-Montage auf geneigten Bitumen- oder Foliendächern ebenfalls durchdringungsfrei. Bis zu einer Neigung von 30 Grad wird die Unterkonstruktion mit Standard-Gehwegplatten beschwert und so standsicher gemacht. Zwischen den Reihen der hochkant montierten Module stellt ein 13 mm breiter Spalt eine möglichst hohe Ballastarmut sicher.
Abrutschsicherung der PV-Anlage auf geneigten Dächern
Um die Photovoltaikanlage auf geneigten Dächern mit Bitumen oder Folie gegen Hangabtrieb zu schützen, sind bei METIS verschiedene Arten der Abrutschsicherung möglich. Abhängig von der Art des Daches und den örtlichen Begebenheiten entwickeln unsere Projektierer projektspezifische Lösungen:
Der Idealfall: Abhängung über den First bei Satteldächern
Bei Belegung beider Dachseiten eines Satteldachs mit Photovoltaik kann METIS über den First hinweg gesichert werden. Die Abrutschsicherung folgt dem Prinzip ACTIO = REACTIO. Je nach Beschaffenheit des Firsts kommen dabei spezielle Winkel, Alulochbänder o.ä. zum Einsatz. Die Bildergalerie zeigt verschiedene Arten der Abrutschsicherung durch gegenseitiges Abhängen über den First:



Die Alternativlösung: Befestigung an der Attika
Bei Belegung nur einer Dachseite oder bei Pultdächern bietet sich die Befestigung der PV-Anlage an der Attika an. Dabei wird die Unterkonstruktion entweder mit einem speziell gebogenen Winkel einfach an der Attika eingehängt. Diese Lösung kommt ohne Verschraubung, ohne Durchdringung aus. Oder die PV-Anlage wird unter der Attikaverkleidung mittels passender Dübel und Schrauben verankert. Dabei verdeckt die Verkleidung der Attika die Schraubverbindungen, eine optisch sehr schöne Lösung.
Die Individuallösung: Sicherung an der Wand
Ist keine Attika vorhanden, besteht die Möglichkeit, die PV-Anlage durch eine Wandmontage gegen Abrutschen zu sichern, zum Beispiel durch Anschrauben des Systems mit Hilfe verschiedener Winkel und Profile. Ist die Fassade gedämmt, kommen eine spezielle Winkelkonstruktion, CHRONOS Trapez Kurzschienen sowie für Wärmedämmverbundsysteme geeignete Schrauben zum Einsatz.
Kommt keine dieser Lösungen in Frage, kann auf einem geneigten Dach mit Folie oder Bitumen dennoch eine PV-Anlage installiert werden. Die Abrutschsicherung erfolgt dann mittels Verschraubung am Dach, deren Dichtigkeit stellen spezielle Abdeckungen sicher:

METIS: Durchdringungsfreie PV-Unterkonstruktion für Schrägdächer
Die jeweils am besten geeignete Lösung zur Abrutschsicherung erstellen unsere erfahrenen Projektierer projektspezifisch. Mit einem vom I.F.I. Institut in Aachen entworfenen Berechnungstool erstellen sie projektspezifische Windsog- und Verschiebeberechnungen. METIS wurde in einem WtG zugelassenen Grenzschichtwindkanal auf seine Standsicherheit getestet und aerodynamisch für reduzierte Windlasten optimiert. So stellt es eine interessante Alternative für die Belegung von geneigten Dächern mit Bitumen- und Folieneindeckung dar.














